Man muss die Reste essen wie sie fallen

Reste sind nicht gleich Reste. Sie können auch zu einem Fest in deinem Mund werden. Hier kommen ein paar Ideen von unserem Team, die euch dabei unterstützen.

1. Banana - uh nana

Sobald die Banane braune Stellen hat, denken viele, dass sie nicht mehr genießbar ist. Dabei bekommt sie genau dann eine neue Funktion. Ältere Bananen sind nämlich viel süßer als junge und eignen sich daher sehr gut für Smoothies, Eis (kleinschneiden, einfrieren, pürieren) oder Bananenbrot. Unsere Patricia (Customer Care) schwört auf Bananenbrot und beglückt uns des Öfteren mit einem im Büro.

Zutaten: 3 reife Bananen, 300 g Mehl, 100 g Zucker,1 Ei, 1/2 TL Salz, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Vanillezucker, 4 EL Öl

Zubereitung: 1. Die reifen Bananen zerdrücken 2. Zucker, Vanillezucker, Salz, Öl und Ei hinzugeben und verrühren 3. Mehl und Backpulver vermischen 4. Mehlmischung zur Bananenmischung geben und unterrühren 5. Teig in eine Kastenform einfüllen und bei 180°C im Backrohr ca. 45 Minuten backen.2. Started from Kartoffel now we’re here

Aus Versehen zu viele Kartoffeln gekocht? Ist zwar komisch, aber kommt in den besten Familien vor. Trotzdem kein Problem! Die Kartoffeln zerdrücken, mit halb so viel Mehl wie Kartoffeln vermengen. Wer will, kann ein Ei und gebratene Zwiebeln hinzugeben. Zum Schluss wird das Ganze mit Salz und Peffer gewürzt. Daraus Pattys formen und in Butter oder Pflanzenfett ausbacken. Schon hat man leckere irische Potato Cakes (dt. Kartoffelkuchen). Danke für die Rezeptidee, Phil (Sales)!

3. Probier’s mal miiiit Gemüslichkeit

Gemüse ist ein Alleskönner. Nicht selten bleiben halbe Zucchinis, 3 Pilze, weiche Möhren oder ein paar Broccoli-Röschen übrig. Hier gibt’s ein paar leckere Möglichkeiten euer Gemüse zu verbrauchen.

a. Soßenwunder

Mein eigenes Rezept ist wohl kein Geheimnis, mit ein paar Kniffen hat es aber Lieblingsessen-Potential.

Zubereitung: Nudeln kochen. Solange diese kochen, Soße zubereiten: 

Zwiebeln und Knoblauch in Pflanzenfett anbraten. Währenddessen das Gemüse schneiden und in der Reihenfolge des Härtegrad hinzugeben (Möhren und Sellerie früh, Zucchini und Pilze später). Alles anbraten und dann je nach Geschmack eine Tomaten- oder Cremesoße machen. Wer es schnell mag kann einfach passierte Tomaten/übriggebliebene Tomaten und Wasser oder Sahne/Schmand hinzugeben.

Fancy Version: zum Gemüse vor der Tomatensoße noch Tomatenmark hinzugeben und mit frischen Kräutern würzen (Thymian, Rosmarin und Basilikum eignen sich besonders gut). Ein Schuss (Pflanzen-) Milch macht die Soße sämig. Für die Cremesoße kann man das Gemüse vor der Zugabe der Milchprodukte noch kurz auf hoher Hitze mit einem Schuss übriggebliebenem Weißwein ablöschen. Lecker!

b. Blätterteig Magic

Die gute Teresa (Marketing) schwört auf Reste in Blätterteig. Von Gemüse über Aufschnitt/Käse bis hin zu süßem Quark: grundsätzlich kann jedes übriggebliebene Lebensmittel zur Blätterteigtasche werden. Hauptsache es ist nicht zu flüssig.

Zubereitung: 1. Vierecke aus Tiefkühlblätterteig schneiden 2. Füllen 3. Taschen formen 4. Nach Anleitung im Ofen backen 5. Alle am nächsten Tag bei der Arbeit neidisch machen. 

Extra-Tipp: Tiefkühlblätterteig ist in der Regel vegan.

c. Auflauf Deluxe

Unsere Jana (Office Management) verwendet ihre Reste in leckeren Aufläufen.

Zubereitung: 1. Nudeln oder Kartoffeln vorkochen bis sie ein bisschen weicher sind (Kartoffeln in Scheiben schneiden) 2. Reste hinzugeben 3. Eier und Milch anrühren, darüberschütten und nach Geschmack Käse drauf streuen 4. Bei 180 °C in den Ofen für ca. 20-30 Min. oder bis alles weich und das Ei gestockt ist. Bon Appetit!

4. Apfel-Mus das sein?!

Na klar! Ob die Äpfel frisch sind oder schon weich und runzelig: Apfelmus ist das einfachste Rezept der Welt. Das sagt auch unser Jerry (Marketing) und gibt euch diesen Tipp.

Zubereitung: 1. Äpfel schälen und klein schneiden 2. In Wasser kochen bis sie weich sind.

Zusätzlichen Zucker braucht es nicht. Zimt und Vanilleschoten machen sich aber gut. Da bleibt die Frage: Warum haben wir je Apfelmus gekauft?!

Welches Rezept habt ihr schon ausprobiert? Habt ihr noch einen Tipp für den Rest von uns? Schreibt es gerne in die Kommentare. 

Wie ihr es schafft eure Reste zu reduzieren, erfahrt ihr in unserem letzten Blogbeitrag #höchsthaltbarkeitsdatum: So lagert ihr eure Lebensmittel richtig. Einfach mal vorbeischauen.

Franziska Lienert

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