Allgemein

Hier gibt es allgemeine Infos zu unserem Konzept.

Was ist Too Good To Go?

Too Good To ist ein Konzept, mit dem du übrig gebliebene Lebensmittel und Speisen von Restaurants, Bäckereien, Supermärkten usw. zu einem reduzierten Preis kaufen kannst, um sie so vor der Entsorgung zu retten. Unsere Partnerbetriebe müssen so ihr gutes Essen nicht mehr entsorgen, unsere User bekommen leckeres Essen zum reduzierten Preis. Win - win...und die Umwelt freut sich auch!

Wie viel kostet es?

Die App selbst ist kostenlos. Die Mahlzeiten kosten im Durchschnitt 3€ und sind dabei mindestens 50% günstiger als der Normalpreis.

Was für Essen gibt es?

Wir haben eine große Auswahl an Partnerläden, so dass du alles finden kannst: von Kuchen und Brötchen aus der Bäckerei über aktuelle Mittagsgerichte, Sushi, Suppen und Salaten bis hin zur Tüte mit verschiedensten Leckereien aus dem Supermarkt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei!

Wie komme ich an das Essen?

Das ist super einfach: Die App "Too Good To Go" herunterladen und anmelden.Wenn du eingeloggt bist, wird automatisch der nächstgelegene gastronomische Betrieb angezeigt. Wähle aus, worauf du Lust hast und zahle deine Portion über die App.Gehe im angegebenen Zeitraum zum Laden, zeige deinen Kaufbeleg vor und nimm deine Portion entgegen. Jetzt nur noch das gute Essen mit bestem Gewissen genießen!

Wie finanziert sich Too Good To Go?

Von jeder über Too Good To Go verkauften Portion erhält Too Good To Go pauschal eine Kommission von 1,09 €. Dieser Betrag ergibt sich durch die vielen Arbeitsschritte, die wir den Betrieben abnehmen, um ihnen die Entscheidung zur Teilnahme an unserem Konzept zur Lebensmittelrettung so einfach wie möglich zu machen. So kümmern wir uns nicht nur um die bargeldlose Bezahlung der Bestellungen, sondern auch um die fortlaufende Optimierung der App, um die Akquise neuer Partnerbetriebe, um den Kundenservice, um die Kommunikation mit unseren KundInnen auf Social Media, um Marketing, um Partnerschaften mit anderen nachhaltigen Unternehmen, mit der Politik und Medien, um das Bereitstellen von umweltfreundlichen Verpackungen und so weiter. Darüber hinaus wird eine jährliche Mitgliedsgebühr von 39,00 € erhoben, die allerdings erst nach dem Ablauf einer mehrmonatigen Probezeit erhoben wird, nachdem der Partnerbetrieb die fällige Summe schon längst erwirtschaftet hat. Kein teilnehmender Partnerbetrieb muss somit in Vorleistung treten, um gemeinsam mit uns Lebensmittel zu retten. Zusätzlich werden wir momentan auch noch von unseren Investoren unterstützt.

Warum wird das überschüssige Essen nicht gespendet?

Die Waren, die über unsere App verkauft werden, werden noch kurz vor Schluss, aber während der regulären Öffnungszeiten abgeholt. Entsprechend finden wir es fair, dass der Betrieb in dieser Zeit für seine Arbeit und Ausgaben noch bezahlt wird und das Essen seine verdiente Wertschätzung erhält. Wir verbinden zudem Einzelpersonen mit einzelnen Portionen, um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Damit schließen wir eine Lücke, die gemeinnützige Organisationen wie die Tafel oder die Bahnhofsmission nicht schaffen zu schließen. Diese haben häufig nicht die logistischen und personellen Kapazitäten einzelne Mahlzeiten (wie z.B. eine Box Sushi oder einen Teller Suppe) bei den Gastronomiebetrieben abzuholen. Aus diesem Grund mussten solche überschüssigen verarbeiteten Speisen bisher in die Tonne wandern. Auch darf die Tafel aus rechtlichen Gründen nur abgepackte Lebensmittel und “trockene” Backwaren von Gastronomiebetrieben abholen und weitergeben. Wir bei Too Good To Go können hingegen auch verarbeitete Lebensmittel vermitteln, da unsere KundInnen die Speisen zum Sofortverzehr abholen und das Ganze so unter "Take-Away" fällt.

Wie können die Läden schon vor Feierabend wissen, dass Essen übrig bleiben wird?

Unsere Partnerbetriebe führen ihre Restaurants, Bäckereien, Cafés oder Supermärkte meist bereits seit vielen Jahren. Daher können sie zwar so kalkulieren, dass möglichst wenig übrig bleibt, aber ganz vermeiden lassen sich Überschüsse leider meist nicht. Das liegt in der Regel daran, dass sich nicht genau voraussehen lässt, welche Waren an dem jeweiligen Tag von den Gästen mehr oder weniger nachgefragt werden. Grundsätzlich können die Läden aber eine Schätzung abgeben, wie viel im Schnitt übrig bleibt. Diese Portionen werden als feste Anzahl in der App angegeben. Natürlich kann es vorkommen, dass sich ein Laden einmal verschätzt und doch mehr oder weniger übrig bleibt als erwartet. Dann hat er jederzeit die Möglichkeit die bestellten Portionen zu stornieren, die Anzahl der angebotenen Portionen zu reduzieren oder zu erhöhen.