Wir fasten Lebensmittelverschwendung

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: die Fastenzeit ist angebrochen. Dafür haben wir uns der Kampagne von der Umwelthilfe e.V. (DUH) und foodsharing.de angeschlossen, die dieses Jahr dazu aufrufen Lebensmittelverschwendung zu fasten.

Jedes Jahr wandern in Deutschland 18 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. “Wenn es so weitergeht, wird Deutschland sein Ziel nicht erreichen, Lebensmittelabfälle bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren,” so die DUH. Die Fastenaktion wurde gestartet um Gesellschaft und Politik zu zeigen, dass es auch ohne Lebensmittelverschwendung geht. Hierzu unten mehr.

Grundsätzlich sollte natürlich das ganze Jahr darauf geachtet werden, die Verschwendung möglichst gering zu halten. Aber wie wäre es denn damit zusätzlich jetzt neue oder neuentdeckte Methoden auszuprobieren, die gegen die Lebensmittelverschwendung helfen oder Langzeitprojekte zur Lebensmittelrettung über die sechs Wochen zu starten?

Wir geben euch im Rahmen der Fastenaktion über Facebook und Instagram vom 6. März bis zum 20. April Anregungen, was ihr in der Fastenzeit machen könnt um Verschwendung zu fasten.

Hier könnt ihr bereits mit einsteigen um mitzumachen:

Gemüsereste sammeln für eigene Gemüsebrühe

Sammelt über die gesamte Fastenzeit mit uns eure Gemüseschalen beim Kochen in einem Behältnis im Gefrierfach. Am Ende der Fastenzeit zeigen wir euch wie ihr daraus ganz einfach Gemüsebrühe kochen könnt.

Geeignet sind z.B.:

Schalen von: Möhren, Zwiebeln, Kohlrabi, Kartoffeln, etc.

Strünke, Stiele und Enden von: Broccoli, Pilzen, Petersilie, Frühlingszwiebeln, Lauch, Petersilie, Weißkraut, etc.

WICHTIG: Das Gemüse sollte Bio und unbehandelt/ungespritzt sein.

Fermentieren und Einwecken - Überschüsse verwenden

Fermentieren und Einwecken finden gerade wieder die Anerkennung die ihnen gebührt. Gut für die Verdauung und gegen die Verschwendung sind sie ein tolles Mittel um (überschüssig gekaufte) Lebensmittel länger haltbar zu machen. Behaltet die Methoden in der Fastenzeit doch als Möglichkeit im Hinterkopf und unseren Blog im Blick: Wir probieren das Verfahren in der Fastenzeit auch für euch aus.

Gemüsegarten aus Gemüseresten

Wusstet ihr schon, dass man aus vielen Gemüseresten wieder neues Gemüse wachsen lassen kann? Oder ihr wusstet das schon, aber hattet noch keine Zeit das auszuprobieren? Dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt. Z.B. kann man aus dem unteren Teil der Frühlingszwiebel von Romana-Salat oder Möhren super wieder neues Gemüse züchten. 

Jetzt mitmachen

Wenn ihr euch an den verschiedenen Challenges der DUH und foodsharing.de beteiligen wollt, die über die Organisationen in der Fastenzeit verschickt werden, dann meldet euch doch auf der Website der DUH dafür an!

Und wir fangen jetzt mit unseren Projekten für das Fasten von Lebensmittelverschwendung an. Anleitungen und Anregungen gibt’s dann bald auf unserem Blog zu lesen und auf unseren Social-Media-Kanälen. Also, macht mit und helft der Umwelt!

Franziska Lienert
Content Manager

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