Grün, grün, grün ist alles was ich habe

Kaffee trinken gehen, sich zum Essen treffen oder mal auf eine Limo - was gibt es Schöneres? Aber nicht immer ist unser Ausgehverhalten das Beste für die Umwelt. Das geht aber auch anders. Hier stellen wir euch ein paar Wege vor, wie ihr auch beim Ausgehen nachhaltig sein könnt.

1 | Immer mit dabei

Wer oft Coffee to go bestellt, kennt die Misere mit den Einwegbechern. Dabei handelt es sich hier um leicht vermeidbaren Müll.

Einfach immer einen wiederverwendbaren Kaffeebecher dabei haben und schon hat man etwas für die Umwelt getan. Dasselbe gilt für Wasserflaschen. In beiden Fällen gibt es tolle nachhaltige Varianten zu kaufen, die fair und frei von Schadstoffen produziert wurden. Becher gibt es z.B. aus Kaffeesatz von Kaffeeform (keine Angst, die lösen sich nicht auf), oder von KeepCup. Flaschen erhaltet ihr u.a. von Soulbottles, Klean Kanteen oder 24 Bottles Urban.

Ansonsten nehmt euch öfter mal die Zeit euch hinzusetzen und aus einer richtigen Tasse zu trinken. Tut der Seele gut und ist immer noch das Nachhaltigste.

2 | Essen finden

Das Prinzip ist bekannt: Wer weniger oder gar kein Fleisch isst, verringert im Schnitt den eigenen ökologischen Fußabdruck. Aber manchmal ist es schwer Restaurants zu finden, bei denen man fleischlos essen kann. Hierfür gibt es jetzt aber diverse Apps: vanilla bean, Happy Cow Veg Travel Guide und VEBU zeigen euch Restaurants in eurer Nähe, bei denen ihr lecker pflanzlich essen könnt. Easy, peasy.

3 | Essen mitnehmen

Egal welches Restaurant es am Ende wurde: wenn die Portion mal wieder zu groß war, sollte man auf jeden Fall fragen, ob man den Rest mitnehmen kann. In 200 Restaurants in Deutschland gibt es hierfür sogar eine extra biologisch abbaubare Box: die Beste-Reste-Box von der Bundes-Initiative “Zu gut für die Tonne”.

4 | Produkte gehen auch sozial

Generell ist es super sich über Marken zu informieren, bevor man ausgeht und deren Produkte kauft. Wenn man das gemacht hat, weiß man auch, welche Unternehmen sich besonders nachhaltig engagieren. So kauft man dann zu trinken z.B. lieber ChariTea, ostMost oder Viva von Agua. Und man sucht sich z.B. mit der App Treeday die nachhaltigsten Orte zum Essen und Trinken. (Hier kann man noch in vielen weiteren Kategorien die nachhaltigste Variante finden.) Schmeckt gut, hilft viel.

5 | For your information

Es gibt immer wieder schöne Food-Märkte, bei denen ihr Leckereien probieren und euch informieren könnt, was es so an Neuigkeiten in Sachen nachhaltige Produkte gibt. Das kann man prinzipiell in jeder Großstadt googlen oder auf Facebook finden. In Berlin gibt es z.B. den Green Market Berlin, diverse vegane Festivals und Foodevents, sowie zusätzlich in Hamburg und Stuttgart den Heldenmarkt.

So macht eure Freizeit und das Ausgehen am meisten Spaß. Welche Apps und Tricks nutzt ihr schon um einen nachhaltigeren Lebensstil zu führen? Sagt es uns!

Franziska Lienert

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